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Der Arbeitsalltag mit Corona – Zwischen Pandemie und Normalität

In unserem letzten Beitrag „Mein Onboarding-Prozess während der Corona-Krise“ kam ich als neue Kollegin zu Wort, um über meine Erfahrungen aus der Einarbeitungphase im Home-Office zu berichten. Der Arbeitsalltag bei vjoon hat sich mit Corona aber nicht nur für mich, sondern für alle vjoonees verändert.

Als vor einigen Monaten die Entwicklung rund um den Virus und seine Folgen auch räumlich immer näher kam, mussten zum Schutz aller Mitarbeiter schnelle Entscheidungen im Bezug auf das Weiterarbeiten während dieser Ausnahmesituation getroffen werden. So wurde entschieden, dass der Großteil des Unternehmens mobil von zuhause arbeiten sollte. Mittlerweile sind wir bis auf wenige Ausnahmen zurück im Büro und eine gewisse Normalität ist zurückgekehrt.

Doch wie verlief der plötzliche Wechsel von einem normalen Büroalltag zu einem neuen Arbeitsleben im Home-Office während Corona wirklich? Und wie gehen wir zurück im Büro mit den Themen Abstand, Meetings und allgemeiner Hygiene um?

 

Der Wechsel ins Home-Office

„Es war absehbar, dass eine Lösung gefunden werden musste“, erzählte uns ein Kollege, insofern gab es bereits erste Überlegungen und Vorbereitungen im Unternehmen. Die Reaktion auf die Krise konnte daher schnell und konsequent erfolgen. Innerhalb weniger Tage wurde die Entscheidung, weitestgehend von zuhause zu arbeiten, entsprechend umgesetzt. VPN-Zugänge wurden aktiviert, wenn sie nicht sowieso schon längst eingerichtet waren – denn die Möglichkeit des mobilen Arbeitens hatten einige vjoonees auch zuvor ab und an genutzt. Unser Home-Office-Modell ermöglichte bisher in erster Linie Flexibilität zum Beispiel bei Handwerkerterminen oder bei der Kinderbetreuung, war aber nicht für einen Dauerbetrieb ausgelegt. Für Hardware-lastige Abteilungen wie zum Beispiel der Support und die Entwicklungsabteilung wurden nach und nach Lösungen gefunden, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. So waren nur noch eine handvoll vjoonees vor Ort, die in der Nähe wohnten und somit nicht auf den ÖPNV angewiesen waren oder weite Wege auf sich nehmen mussten. Sie konnten unter anderem die Serverwartung und -updates sowie die Remote-Ansteuerung der Entwicklungscomputer reibungslos vornehmen.

 

Die Zeit im Home-Office

Von Mitte März bis Mitte Mai arbeiteten die meisten vjoonees mobil von zuhause. Raus aus dem Büroalltag bedeutete für uns alle auch erstmal raus aus der Routine. Im Büro läuft vieles strukturiert und persönlich ab: Ob es der Kaffee am Morgen in der Büroküche, das tägliche Stand-Up-Meeting (ein wichtiger Bestandteil der agilen Softwareentwicklung) oder das Mittagessen mit den Kollegen ist, es fällt zuhause in großen Teilen weg. Eine neue, produktive Struktur im persönlichen Ablauf musste gefunden werden. Daher wurden in allen Abteilungen neue oder veränderte Abläufe eingeführt, wie z.B. tägliche Teammeetings am Vormittag.

Der Übergang in eine rein digitale Kommunikation erfolgte in den meisten Teams nahtlos. In manchen gab es auch schon vor Corona den ein oder anderen „Remote“-Kollegen, Meetings per Videotelefonie waren also nichts Neues.

„Zu Beginn hatten wir uns auf Skype als Meeting-Software geeinigt, da es sich als das stabilste Tool erwies. So konnten sich alle Kollegen miteinander vernetzen und effizient kommunizieren. Wir haben uns schnell darauf festgelegt, möglichst immer mit Bewegtbild (Video) zu telefonieren. Wir haben schnell bemerkt, dass Mimik und Gestik das Verständnis der verbalen Kommunikation deutlich verbessern.“, sagt ein Kollege.

Für die interne Kommunikation nutzen wir zusätzlich schon seit längerem einen eigenen Chat-Client, welcher in vielen Situationen die E-Mail ersetzt. Durch eine stabile VPN-Verbindung hatten alle vjoonees Zugriff auf das Firmennetz, verschiedene Software-Tools sowie alle wichtigen Daten und konnten so wie gehabt weiterarbeiten. Da wir zudem unser eigenes Produkt, vjoon K4 für verschiedene interne Prozesse nutzen (zum Beispiel für das Verfassen dieses Blogartikels), waren auch hier keine Änderungen in den Abläufen nötig und alles lief wie gewohnt weiter. Auch dies hat die Arbeit im Home-Office sehr erleichtert.

Natürlich haben wir auch alle die Vor-und Nachteile des Homeoffice-Alltags erlebt: Kürzere Arbeitswege, flexiblere Arbeitseinteilung und gefühlte Stressreduzierung auf der einen Seite, Sehnsucht nach spontanem Austausch mit den Kollegen, Reibungsverluste im Team durch die Entfernung und Verzögerungen in Arbeitsabläufen auf der anderen Seite. Alles in allem haben wir die Zeit aber gut überstanden und sind froh darüber, dass wir das Privileg des Homeoffices während der Krise effizient nutzen konnten.

 

Zurück im Büro

Im Zuge des positiven Verlaufs der Pandemie in unserer Region sind auch wir wie viele andere der Normalität ein Stückchen näher gekommen und fast vollzählig wieder im Büro. Die Rückkehr wurde mit Rücksicht auf die Gesundheit aller im Rahmen der bestehenden Vorgaben und Empfehlungen vorbereitet und durchgeführt.

Bei größeren Meetings greifen wir weiterhin auf Skype zurück und für alle Fälle wurde jeder Mitarbeiter mit drei vjoon-Masken ausgestattet. Im Bürogebäude haben wir einiges angepasst, um die nötigen Abstände und Regelungen einzuhalten.

Coronamaßnahmen in der vjoon Küche

Unser 2x-wöchentlich erfolgendes Catering zum Mittagstisch gibt es nicht mehr in Buffet-Form, sondern wir bekommen die Gerichte nun portioniert ausgeteilt. Die Stühle in der Küche wurden reduziert und das Geschirr und Besteck an gut zugänglichen Tischen aufgestellt, um für Entzerrung zu sorgen. In einigen Büros haben wir Schreibtische umgestellt und eine Handvoll vjoonees hat für den Übergang das Büro komplett gewechselt.

Türgriff Coronamaßnahmen

Häufig genutzte Türen wurden mit zusätzlichen Griffen versehen oder stehen dauerhaft offen, um Schmierinfektionen zu vermeiden. Allgemeine Hygiene-Tipps wurden an wichtigen Stellen gut sichtbar angebracht, um das Bewusstsein bei allen zu vertiefen.

Es gilt vor allem: Hände waschen, Abstand halten, Rücksicht nehmen.

Corona Maßnahmen vjoon

Mit diesen Vorkehrungen und der nötigen Umsicht aller Mitarbeiter blicken wir zuversichtlich auf die nächsten Monate. Sollten die Umstände eine erneute Rückkehr zum mobilen Arbeiten verlangen, können wir flexibel reagieren und weiterhin den gewohnten Service bieten. Dafür sind wir sehr dankbar und hoffen, dass unsere Partner und Kunden ebenfalls gut durch diese Zeit kommen.