
Die VMM MEDIENAGENTUR nutzt vjoon K4 in verschiedenen Kundenprojekten. Die Agentur schätzt dabei insbesondere die große Flexibilität von K4. Änderungen im Workflow und auch hochgradig automatisierte Integrationen, wie zuletzt das KI-basierte Korrektorat „Textshine“, können mit K4 ganz leicht umgesetzt werden. Carsten sprach dazu mit Markus Ableitner, Art Director beim vjoon Kunden VMM MEDIENAGENTUR.
Carsten (C): Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview nehmen. Starten wir gleich: Wer ist die VMM MEDIENAGENTUR? Können Sie uns eine kurze Vorstellung geben?
Markus Ableitner (MA): Gerne! Die VMM MEDIENAGENTUR feierte 2024 30-jähriges Jubiläum, denn angefangen hat es 1994 im Bereich Computerpresse. Mittlerweile ist VMM eine 100%ige Tochter der Augsburger Allgemeinen. VMM spezialisierte sich auf Unternehmenskommunikation in der Region – für Verbände, Touristiker und für die regionale Wirtschaft. Das Portfolio reicht von Content- und Grafikerstellung für hochwertige Magazine bis hin zu digitalen Angeboten wie auch Social Media, Websites und Bewegtbild.
C: Was produziert VMM mit vjoon K4? Welche Art von Publikationen erstellen Sie?
MA: Mit K4 produzieren wir eine breite Palette an Inhalten. Unsere Kernprodukte im Print-Bereich sind Magazine aus dem Bereich der Wirtschaft, wie zum Beispiel IHK Magazine für Bayerisch-Schwaben, Mainfranken, Coburg, Brandenburg und Neubrandenburg. Weitere Kunden sind die Stadtwerke Augsburg mit einem Kundenmagazin und einem Nachhaltigkeitsbericht. Außerdem konzipiert VMM für die Augsburger Allgemeine Zeitungs-Sonderbeilagen wie beispielsweise die „Future Week“ und demnächst ein Magazin für das Universitätsklinikum Augsburg. Zuletzt hinzugekommen sind für ein kommunales Münchner Wohnbau-Unternehmen eine Mieterzeitung und ein Mitarbeitenden-Magazin.
C: Seit wann arbeitet VMM mit vjoon K4?
MA: Wir nutzen K4 seit 2006, damals war dieser Schritt [Anm. d. Red.: der Einsatz eines Redaktionssystems] nötig, als wir für den Bayerischen Landes-Sportverband deren wöchentliches (!) Verbandsmagazin „bayernsport“ produzierten. Jeden Montag war Deadline, 52 Seiten, 48 Ausgaben pro Jahr, erschienen bis ins Jahr 2019 – damals führte kein Weg an K4 vorbei. Die Einführung von K4 war ein bedeutender Schritt für uns und hat unseren Produktionsablauf wesentlich vereinfacht.
C: Welche Rolle spielt vjoons Partner mainblau in Ihrem K4-Projekt?
MA: mainblau ist unser zentraler Partner für die Implementierung und Anpassung von K4 an unsere spezifischen Anforderungen. Sie haben uns nicht nur bei der Einführung unterstützt, sondern stehen uns auch weiterhin unkompliziert als Berater zur Seite, um neue Funktionalitäten und KI-Tools zu integrieren sowie den Workflow zu optimieren. Vielen Dank an dieser Stelle an Steffen Scherrer und Florian Bläsing.
C: Wie groß ist das Team bei VMM, und welche Rollen gibt es im Workflow?
MA: Wir binden Redaktion, Grafik, Lektorat und Übersetzungsbüros fest in den Workflow ein. Unser VMM-eigenes Redaktionsteam umfasst etwa acht Personen, und in der Grafik sind es deren sieben. Zusätzlich haben wir einen Pool an „festen“ Freelancern, die über K4 optimal angebunden sind. Und last but not least sind viele unser Kunden mit InCopy Clients angebunden und arbeiten direkt am Projekt mit, lästige PDF-Korrekturen o.ä. entfallen hier völlig. K4 ermöglicht es uns, dass alle Teammitglieder standortunabhängig, reibungslos und effizient zusammenarbeiten können, was den gesamten Workflow schlanker und schneller macht.
C: Welches spezifische Problem wird durch K4 gelöst?
MA: Ein wesentliches Problem war der Flaschenhals in der Produktion kurz vor der Deadline. Durch K4 konnte man plötzlich simultan produzieren und auch komplett automatisierte Prozesse nutzen. Während Grafiker grafische Jobs erledigen, kann der Content schon redigiert bzw. lektoriert werden. Die Aufgaben mussten nicht mehr en bloc, sondern konnten nach einem Rechte- und Rollenprinzip erledigt werden. Deadlines waren somit nicht mehr in Gefahr und die Produktionssicherheit wurde für alle in den Prozess Involvierten immens erhöht.
C: Können Sie uns messbare KPIs nennen, die Sie durch K4 erreicht haben?
MA: Auf jeden Fall! Durch den Einsatz von K4 konnten wir den Produktionszyklus unserer Publikationen um bis zu 40 Prozent verkürzen – das traf schon für die bereits genannte Publikation „bayernsport“ zu. Mitarbeitende und Kunden waren glücklich, da an dem Deadline-Day massiv Überstunden eingespart wurden. Die zentrale Verwaltung von Inhalten und die effiziente Abstimmung zwischen den Teams haben auch die Fehlerquote gesenkt und die Qualität unserer Produkte weiter gesteigert.
C: Was gefällt Ihnen besonders an vjoon K4?
MA: Nie wieder PDF-Korrekturen, K4 macht es möglich. Besonders schätzen wir zudem die Flexibilität von K4, wenn es darum geht, den Workflow für den jeweiligen Kunden zu modifizieren, denn im Corporate Publishing sind die Kunden, was Workflows angeht, unterschiedlichst aufgestellt. Dieser lässt sich über einen einfach zu bedienenden Workflow-Editor schnell an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen.
C: Was ist in Bezug auf K4 oder die Zusammenarbeit mit vjoon zukünftig geplant?
MA: Wir planen, die Integration von K4 weiter auszubauen und neue Funktionen zu implementieren, die unsere digitalen Workflows optimieren. Beispielsweise durch die Integration von KI. Gerade erst haben wir unser Korrektorat mit der KI-basierten Lösung Textshine automatisiert.
Hier unterstützt uns insbesondere der K4 XTD [Anm. d. Red.: K4 External Task Dispatcher], der verschiedene Aufgaben automatisiert an Drittsysteme auslagern kann. In diesem Fall sorgt er dafür, dass die Texte zu einem bestimmten Zeitpunkt im Workflow automatisch zur Prüfung und Korrektur an Textshine übergeben und nach der entsprechenden Bearbeitung wieder als korrigierte Version in K4 übernommen werden. So können wir mit KI und K4 XTD manuelle Routineaufgaben ganz einfach automatisieren und sparen enorm viel Zeit und Aufwand.
Letztlich ist es immer unser Ziel, kontinuierlich die Produktionseffizienz zu steigern und gleichzeitig die Flexibilität in der Content-Erstellung zu erhöhen. In Zusammenarbeit mit vjoon, mainblau und Textshine möchten wir diesen erfolgreichen Weg fortsetzen.
C: Vielen Dank für das Gespräch und wir freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit.